"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr..."(Albert Einstein)
Einführung
Rettet Hummeln und Bienen!
Der südafrikanische Bienenstockkäfer (Aethina tumida) bedroht die Existenz unserer Bienen und Hummeln. Dadurch ist das ökologische Gleichgewicht in Gefahr. Außerordentliche und dauerhafte wirtschaftliche Schäden in vielen Bereichen des Landbaus wären die Folge. Durch den weltweiten Handel mit Bienen droht der Käfer jetzt nach Europa zu kommen.
Warum ist der Bienenstockkäfer so gefährlich?
Viele Imker haben in den letzten Jahren gelernt, Wachs und Honig frei von giftigen Arzneimitteln zu halten. Nun ist mit einem herben Rückschlag zu rechnen, da alles was helfen könnte, Anwendung finden wird.
Plötzliche globale Ausbreitung
Es ist nicht geklärt, wie der Bienenstockkäfer 1996 nach Florida kam. Von dort aus hat er sich durch intensive Wanderimkerei fast in ganz Nordamerika ausgebreitet. Neuerdings ist der Käfer auch in Australien und in Ägypten aufgetreten. Seine globale Verschleppung ist in vollem Gange. Es ist höchste Zeit zu handeln, Ägypten liegt schließlich vor unserer Haustür!
Was ist zu tun?
Aus allen Kontinenten werden regelmäßig Bienenvölker und Bienenköniginnen in großer Zahl nach Europa eingeführt. Wir fordern deshalb einen generellen Stopp für die Einfuhr von Bienen nach Deutschland und in die EU. Scharfe Kontrollen sind dafür erforderlich. England hat als erstes Land der EU einen solchen Einfuhrstopp verfügt. Trotz vieler Warnungen in den vergangenen Jahren handeln unsere Veterinärbehörden bislang nicht.
Gemeinsam Schaden abwehren
Wir müssen den zerstörerischen Auswüchsen eines globalen Handels mit Lebewesen entgegentreten. Imker und Naturschützer sind besonders gefordert, dürfen aber nicht alleingelassen werden. Mit dieser Kampagne versuchen wir Einfluss auf Politiker und Behörden zu nehmen. Wir fordern von den Ministern Trittin, Künast und dem EU Kommissar Fischler die Bereitstellung nennenswerter Geldmittel zur Entwicklung von Behandlungskonzepten und zur Information der Betroffenen. Die frühzeitige Erkennung des Käfers und sofortige Gegen-Maßnahmen müssen entwickelt werden.
Der Deutsche Imkerbund (DIB), die Arbeitsgemeinschaft der bienenwissenschaftlichen Institute, sowie das internationale Tierseuchenamt (OIE) warnen vor Bienenimporten (ADIZ 272003).

